Zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2026
Eine Katze kostet in Deutschland im Schnitt etwa 50 bis 100 Euro im Monat. Dazu kommen einmalig rund 200 bis 800 Euro für Anschaffung und Erstausstattung. Über ein ganzes Katzenleben von 15 bis 20 Jahren summiert sich das auf etwa 9.000 bis 15.000 Euro. In diesem Ratgeber liest du, wie sich die Kosten genau zusammensetzen, was der Tierarzt kostet und wie du dich vor teuren Überraschungen schützt.
- Eine Katze kostet meist 50 bis 100 Euro im Monat, je nach Futter, Streu und Vorsorge.
- Die Anschaffung liegt bei etwa 50 bis 150 Euro Schutzgebühr aus dem Tierschutz oder 700 bis 1.500 Euro beim Züchter.
- Die Erstausstattung kostet einmalig rund 150 bis 500 Euro.
- Über ein ganzes Katzenleben kommen etwa 9.000 bis 15.000 Euro zusammen.
- Eine Katzenkranken- oder OP-Versicherung kann teure Tierarztrechnungen abfedern. Wir bei hey malu. vergleichen die Tarife für dich.

Ratgeber-Inhalt
Was kostet eine Katze im Monat?
Die laufenden Kosten für eine Katze liegen meist zwischen 50 und 100 Euro im Monat. Der Deutsche Tierschutzbund rechnet mit mindestens rund 500 Euro pro Jahr, also gut 40 Euro im Monat, und das noch ohne größere Tierarztrechnungen. Nach oben ist die Spanne offen, je nachdem, wie hochwertig du fütterst und ob du eine Versicherung abschließt.
| Posten | Kosten pro Monat |
|---|---|
| Futter (Nass- und Trockenfutter) | 20 bis 50 € |
| Katzenstreu | 10 bis 20 € |
| Tierarzt-Vorsorge (anteilig pro Monat) | 10 bis 25 € |
| Zubehör, Spielzeug und Kleinkram | 5 bis 15 € |
| Versicherung (optional) | 10 bis 30 € |
| Gesamt (Richtwert) | 50 bis 100 € |
Zwei Katzen kosten übrigens nicht doppelt so viel, aber deutlich mehr als eine. Futter und Streu steigen linear, Zubehör wie Kratzbaum oder Transportbox teilst du dir dagegen.
Was kostet die Anschaffung einer Katze?
Beim Start entscheidet vor allem, woher deine Katze kommt. Aus dem Tierschutz zahlst du eine Schutzgebühr, also einen Beitrag, der einen Teil der Kosten für Kastration, Impfung und Chip deckt. Sie liegt meist bei 50 bis 150 Euro. Eine Rassekatze vom seriösen Züchter kostet dagegen 700 bis 1.500 Euro, bei gefragten Rassen wie Maine Coon oder Bengal auch bis zu 2.500 Euro.
Dazu kommt die Erstausstattung. Diese einmaligen Anschaffungen brauchst du am Anfang:
| Erstausstattung | Kosten (einmalig) |
|---|---|
| Kratzbaum | 40 bis 150 € |
| Transportbox | 20 bis 50 € |
| Katzenklo und Zubehör | 20 bis 60 € |
| Näpfe, Bürste und Spielzeug | 20 bis 60 € |
| Erste Futtervorräte | 20 bis 40 € |
| Gesamt (Richtwert) | 150 bis 500 € |
Welche Tierarztkosten kommen auf dich zu?
Der Tierarzt ist der Posten, der am stärksten schwankt. Seit der Novelle der GOT, der Gebührenordnung für Tierärzte, also der gesetzlichen Grundlage dafür, was tierärztliche Leistungen kosten dürfen, sind die Preise 2022 spürbar gestiegen. Mit diesen Kosten solltest du rechnen:
- Jährliche Vorsorge mit Impfung und Gesundheitscheck: etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr.
- Kastration, also das Unfruchtbarmachen: beim Kater etwa 60 bis 120 Euro, bei der Kätzin etwa 80 bis 250 Euro, da der Eingriff aufwendiger ist.
- Wurmkur und Flohschutz: je etwa 5 bis 15 Euro, mehrmals im Jahr.
- Zahnbehandlung mit Narkose: schnell 150 bis 400 Euro.
- Notfall oder Operation: hier wird es teuer. Ein verschluckter Fremdkörper oder ein Harnwegsverschluss beim Kater bedeutet oft eine Not-OP für mehrere hundert bis über 1.000 Euro.
Gerade die Notfälle triffst du nicht ein, sie kommen ungeplant. Genau dafür gibt es die Absicherung.
Was kostet guter Schutz für deine Katze? Finde es in 2 Minuten heraus.
Ehrlicher Tipp von hey malu.
Am günstigsten sicherst du deine Katze ab, solange sie jung und gesund ist. Dann sind die Beiträge niedrig und es gibt keine Vorerkrankungen, die ausgeschlossen werden. Wartest du bis zur ersten Diagnose, ist es für genau diese Behandlung meist zu spät.
Was kostet eine Katze im ganzen Leben?
Katzen werden alt. Eine Wohnungskatze erreicht oft 15 bis 20 Jahre. Rechnest du die laufenden Kosten über diese Zeit hoch und addierst Anschaffung, Erstausstattung und Tierarzt, landest du bei etwa 9.000 bis 15.000 Euro über ein Katzenleben. Der Versicherer Allianz nennt für eine Katze über rund 16 Jahre einen Wert von etwa 9.000 Euro. Nach oben wird es mehr, wenn deine Katze im Alter chronisch krank wird, etwa an einer Nierenerkrankung, die viele ältere Katzen betrifft.
Zur Einordnung: Die Katze ist mit rund 15 Millionen Tieren in deutschen Haushalten das beliebteste Haustier des Landes. Die meisten dieser Halter unterschätzen die Kosten über die Jahre deutlich.
Wohnungskatze oder Freigänger: Wo liegt der Unterschied?
Bei den Grundkosten nehmen sich beide wenig. Der Unterschied liegt im Risiko. Ein Freigänger bewegt sich draußen, das ist schön für die Katze, bringt aber mehr Gefahren mit sich: Unfälle, Bisswunden, Zecken und Parasiten. Das kann die Tierarztkosten nach oben treiben. Eine reine Wohnungskatze ist geschützter, braucht dafür aber mehr Beschäftigung, damit sie nicht aus Langeweile zunimmt oder unglücklich wird. Kratzbaum, Spielzeug und Klettermöglichkeiten sind hier kein Luxus, sondern Grundausstattung.
Lohnt sich eine Katzenversicherung?
Eine einzige größere Operation kann so viel kosten wie ein ganzes Jahr laufender Katzenkosten. Genau hier setzt eine Versicherung an. Es gibt zwei Varianten:
- Die Katzenkrankenversicherung übernimmt je nach Tarif ambulante und stationäre Behandlungen, also den Tierarztbesuch genauso wie den Klinikaufenthalt.
- Die Katzen-OP-Versicherung deckt nur Operationen ab. Sie ist günstiger und sinnvoll, wenn dir vor allem die teuren Not-OPs Sorgen machen.
Worauf du beim Vergleich achten solltest:
- Selbstbeteiligung, also der Anteil, den du im Schadenfall selbst trägst: Sie senkt den Beitrag, kostet dich im Ernstfall aber etwas.
- Wartezeit, die Zeit nach Vertragsabschluss, in der noch nicht gezahlt wird: bei Krankheit oft einige Monate, bei Unfällen meist keine.
- Deckungssumme, also der Höchstbetrag pro Jahr, den die Versicherung übernimmt.
Wir bei hey malu. versichern dich nicht selbst. Wir vergleichen für dich die passenden Tarife und finden den Schutz, der zu deiner Katze passt. Mehr dazu auf unseren Seiten zur Katzenkrankenversicherung und zur Katzen-OP-Versicherung.
Häufige Fragen rund um die Kosten einer Katze
Was kostet eine Katze im Monat?
Die laufenden Kosten liegen meist zwischen 50 und 100 Euro im Monat, für Futter, Streu, Vorsorge und Kleinkram. Eine Versicherung kommt mit etwa 10 bis 30 Euro dazu.
Was kostet eine Katze im ersten Jahr?
Im ersten Jahr fallen neben den laufenden Kosten die Anschaffung und die Erstausstattung an. Insgesamt landest du meist bei etwa 800 bis 1.500 Euro, je nachdem, woher die Katze kommt.
Was kostet eine Katze beim Züchter?
Eine Rassekatze vom seriösen Züchter kostet meist 700 bis 1.500 Euro, bei gefragten Rassen auch bis zu 2.500 Euro. Aus dem Tierschutz zahlst du dagegen nur eine Schutzgebühr von etwa 50 bis 150 Euro.
Lohnt sich eine Katzenversicherung?
Das hängt von deinem Risiko und deinem Budget ab. Da schon eine einzelne Not-OP mehrere hundert bis über 1.000 Euro kosten kann, federt eine Kranken- oder OP-Versicherung genau diese teuren Fälle ab. Am günstigsten ist der Einstieg, solange die Katze jung und gesund ist.
Was kostet eine Katze im ganzen Leben?
Über ein Katzenleben von 15 bis 20 Jahren summieren sich die Kosten auf etwa 9.000 bis 15.000 Euro, inklusive Anschaffung, Futter, Zubehör und Tierarzt.
Deine Katze gut absichern
Die laufenden Kosten kannst du planen, die teuren Notfälle nicht. Eine Katzenkranken- oder OP-Versicherung übernimmt je nach Tarif genau diese Rechnungen, damit du im Ernstfall nicht zwischen Behandlung und Geld abwägen musst. Wir bei hey malu. vergleichen die Tarife für dich.